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Maßnahmen

"Get it!" - neues "serious game" für Jugendliche

Bild: Logo: Die Wörter "Get it" stehen in Großbuchstaben untereinander. Ein Ausrufezeichen mit Mund und Augen steht rechts neben dem Namen.
Logo "Get it"

"Get it!" ist das neue Online-Spiel der Landesinitiative "Leben ohne Qualm" für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Die Spielerinnen und Spieler begeben sich in Begleitung der liebenswerten Spielfigur "Getty" auf die Reise in ein unbekanntes Land – Paradise Island. Um dorthin zu gelangen, müssen mancherlei Herausforderungen bestanden und jede Menge Goldmünzen eingesammelt werden.


"Serious game"
Die Spielstationen sollen zeigen, dass Selbstbewusstsein und Zuversicht, aber auch Mut, Ausdauer und Humor wichtige Eigenschaften sind, um Paradise Island zu erreichen. Manchmal muss man auch andere um Hilfe bitten oder in schwierigen Situationen die passenden Worte finden. Wichtig ist es, achtsam auf den eigenen Körper zu hören und nicht allen Verlockungen nachzugeben. Wer dies verstanden hat, findet zu ihrem/seinem Paradise Island – im Spiel ein Ort, an dem die Person nach ihren Wünschen zufrieden und frei leben kann.
Mit Apps wie "Get it!" und "Tabak-Talk" ergänzt die Landesinitiative ihre bestehenden Präventionsangebote in Schule, Jugendarbeit/-hilfe und Familie.
"Get it!" kann sowohl über einen modernen Browser am Desktop-Rechner, am Laptop, auf Tablets als auch auf Smartphones in allen Betriebssystemen aufgerufen werden, Voraussetzung ist ein Internetanschluss.
Für Android-Smartphones gibt es „Get it!“ auch als App zum kostenlosen Download im Google Play Store.

 

Landesinitiative "Leben ohne Qualm" lädt mit App zum "Tabak-Talk" ein

Bild: Schriftzug: ?Tabak ? Talk? Lass uns mal drüber reden, auf orangem Hintergrund. Unten links ein zerdrückter Zigarettenstummel.
Tabak-Talk

"Tabak-Talk" heißt das kleine Programm (App), mit dem Jugendliche ab 12 Jahre über das Thema Rauchen ins Gespräch kommen können – egal ob sie rauchen oder nicht. Die App regt ohne "pädagogischen Zeigefinger" dazu an, sich mit dem Thema Rauchen zu beschäftigen. Das kann sowohl das eigene Rauchen als auch das Rauchverhalten der anderen sein. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, zu 20 Statements, in denen – wie in einem Quiz – kurze Alltagssituationen skizziert werden, Stellung zu beziehen und aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten auszuwählen. Sie erhalten zum Teil direkte Antworten und Hinweise, so dass sich ein kleiner, unterhaltsamer "Tabak-Talk" entwickelt.

Die App ist kostenlos im Google Play Store erhältlich sowie auf der LoQ-Homepage in der Kids-Area installiert. Weitere Informationen zum "Tabak-Talk" finden Sie hier.

 

 

Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen

Bild: Männliche Zeichenfigur mit einer Zigarette in jedem Nasenloch und darunter der Slogan "Nase voll".
Plakat "Nase voll"

Sogenannte "setting-orientierte" Maßnahmen zur Tabakprävention gelten als besonders geeignet, um gesundheitlichen Risiken und Suchtgefährdungen durch den Tabakkonsum vorzubeugen.

Das mit dem Nichtraucherschutzgesetz (NiSchG) geltende generelle Rauchverbot an Schulen und in Jugendeinrichtungen ist eine wichtige Maßnahme, um das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen zu beeinflussen.

Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens sollten sich jedoch nicht auf Verbote und Sanktionen beschränken. Die Erfahrungen zeigen, dass dem Rauchen am effektivsten durch ein abgestimmtes und ausgewogenes Bündel von Maßnahmen zu begegnen ist. Ein ausgewogenes Konzept zur Tabakprävention enthält sowohl verhältnisbezogene Maßnahmen (z.B. klare Rauchverbotsregeln und die Abschaffung von Werbung und Zigarettenautomaten im Umfeld) als auch verhaltensbezogene Maßnahmen. Verhaltensbezogene Maßnahmen haben das Ziel, eine rauchfreie Lebensweise der einzelnen Person zu unterstützen, z.B. durch (Sozial-)Kompetenz-Trainings ("Neinsagen-Können") oder durch Angebote zur Tabakentwöhnung.

 

"SMS-Coach" hilft rauchenden Auszubildenden

Bild: Zwei Sprechblasen: In der einen die Aufforderung mit dem Rauchen aufzuhören, in der anderen der Hinweis auf den SMS-Coach.
Bild "SMS-Coach"

Ein Vergleich unter Schülerinnen und Schülern zeigt, dass die Raucherquote unter Schüleinnen und Schülern Berufsbildender Schulen (38,7 %) deutlich über der Quote gleichaltriger Gymnasiasten (21 %) sowie der 16- bis 17-Jährigen (24,6 %) und der 18- bis 21-Jährigen (34,4 %) liegt. Die Landesinitiative "Leben ohne Qualm" sah hier Handlungsbedarf und implementiert das  bereits in Bremen erfolgreich eingesetzte und evaluierte Programm an Berufsbildenden Schulen in ausgesuchten Regionen Nordrhein-Westfalens.

Pünktlich zum Weltnichtrauchertag 2014 fiel der Startschuss für einen neuen Service der NRW-Landesinitiative "Leben ohne Qualm" (LoQ). Es handelt sich hierbei um ein SMS-basiertes Programm zur Förderung des Rauchausstiegs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Das Programm kann ohne Voraussetzung und viel Aufwand von Schulklassen und von einzelnen Jugendlichen genutzt werden. Dabei ist es zunächst nicht ausschlaggeben, ob man über einen Ausstieg nachdenkt oder nicht. Einzige Bedingung: Handy, Smartphone und SMS-Nutzung.
Rund 90 Schüler/-innen des Berufskollegs Wuppertal-Elberfeld "eröffneten" den Service und nahmen an der computergestützten Eingangsbefragung teil. Von den 31 regelmäßig rauchenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschlossen sich 17 zur Beratung durch den sms-coach.

So funktionierts: Unter  http:\\sms-coach.loq.de beantworten die Interessierten vorab einige Fragen zu ihrer Einstellungen zum Rauchen, ihrem individuellen Raucherverhalten und ihrer Motivation zur Verhaltensänderung. Raucherinnen und Raucher, die dann den Service in Anspruch nehmen wollen, können sich anschließend mit ihrer Handy-Nr. beim "sms-coach" anmelden.
Daraufhin erhalten die Teilnehmenden zusätzlich zu den Eingangsfragen wöchentlich Rückfragen zu ihrem Rauchverhalten. Das Beratungssystem verschickt darauf aufbauend automatisierte Kurzmitteilungen, die eine positive Veränderung des Rauchverhaltens unterstützen. Wer sich entschließt, mit dem Rauchen aufzuhören, erhält motivierende Tipps und Hinweise.  Hierzu kann ein Intensiv-Angebot genutzt werden, bei dem täglich motivierende Kurzmitteilungen eingehen. Der Dienst dauert bis zu 12 Wochen (Abbruch ist jederzeit möglich), ist kostenlos und streng vertraulich.

Das Programm wurde bereits in Bremen ("MyWay") und in der deutschsprachigen Schweiz eingesetzt und hinsichtlich Akzeptanz und Wirksamkeit überprüft. Dabei erwies es sich sowohl bei gelegentlich als auch regelmäßig Rauchenden als wirksam (Reduktion des Zigarettenkonsums, häufigere Aufhörversuche).

Gesundheitsministerin Barbara Steffens unterstützt das Programm: "Der "sms-coach" fügt sich sinnvoll in die Angebote der Landesinitiative ein." Hierzu gehören u.a. schulische Konzepte zur Tabakprävention mit Fortbildungen für Schulleitungen, ein jährlicher HipHop-Wettbewerb zum Thema "Nichtrauchen", der aktuell bereits in der 12. Runde läuft und weitere Angebote, z.B. zum Weltnichtrauchertag.

 

Programm "Rauchfreie Schule"

Bild: Titelseite der Broschüre "Rauchfrei Schule" der Landesinitiative in NRW. Bild einer gut gelaunten Jugendgruppe.
Broschüre: Titelseite

Die Schule ist sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Lehrkräfte und andere Beschäftigte ein bedeutsamer Lern-, Arbeits- und Erfahrungsort. Die Schule ist neben dem Elternhaus aber auch ein Ort, an dem Kindern und Jugendlichen der Konsum von Tabakprodukten bzw. der Umgang damit vorgelebt wird.

Um das Rauchverhalten von Jugendlichen nachhaltig zu beeinflussen, empfiehlt es sich, einzelne Projekte und Maßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass ein sinnvolles "Gesamtkonzept" entsteht. Die Erarbeitung und Umsetzung eines solchen Gesamtkonzeptes zur Tabakprävention stellt für viele Schulen eine große Herausforderung dar.

Das Programm "Rauchfreie Schule" der Landesinitiative ist in fünf Schritten aufgebaut bietet Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuellen schulischen Tabakpräventionskonzeptes durch abgestimmte Informations- und Beratungsangebote.

In vielen Schulen in Nordrhein Westfalen wurden bereits Schritte in diesem Prozess gemacht. Einige Schulen haben die Umsetzung des Rauchverbotes in Angriff genommen, sind jedoch ständig gefordert, ihr Image als rauchfreie Schule zu stärken. Die Landesinitiative möchte Sie unterstützen, den jeweils nächsten Schritt zu tun.

 

Programm "Rauchfreie Jugendeinrichtung"

Bild: Foto von seitlich liegendem, grauen Freizeitschuh. Davor ein Zigarettenstummel. Oben der Slogan "Rauchfreie Jugendhilfe".
Broschüre: Titelseite

Das Rauchen wird Kindern und Jugendlichen in ihrem Umfeld vorgelebt. "Gruppendruck" und das Verhalten von Vorbildern und Bezugspersonen üben Einfluss aus. Damit Kinder und Jugendliche eine positive Haltung zum Nichtrauchen entwickeln, sind Eltern und Erziehungshilfe-Einrichtungen aufgefordert, unterstützend mitzuwirken. Das Ziel soll sein, dass es selbstverständlich ist, dass in Ihrer Einrichtung nicht geraucht wird und dass die Regeln - auch von Erwachsenen - eingehalten werden.

Die Prävention des Tabakrauchens ist als Teil der Gesundheitsförderung im Erziehungsauftrag der stationären und teilstationären Jugendhilfe festgeschrieben. Die Umsetzung von Maßnahmen gelingt jedoch nicht immer problemlos. Mitarbeiter/innen in den Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, vielen Aufgaben gleichermaßen gerecht werden zu müssen. Das Engagement für die Tabakprävention erfordert Entschlossenheit, Geduld und echten Teamgeist.

Die Landesinitiative möchte mit dem Programm "Rauchfreie Jugendhilfe" Einrichtungen ermutigen und unterstützen, eigene Strategien für die Förderung des Nichtrauchens zu entwickeln.

Die Landesinitiative gibt Schulen und Jugendeinrichtungen Anregungen sowie Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung eines nachhaltig wirkenden Präventionskonzeptes durch

 

Weitere Informationen unter: www.loq.de

 
Bild: Bunter Flyer für Hip-Hop Wettbewerb mit Mikrofon, Plattenspieler und einer Graffity-Spray-Dose sowie Teilnahmeinformationen.
Flyer "Wettbewerb"

HipHop-Wettbewerb und HipHop-Workshops

Die Landesinitiative veranstaltet jährlich einen HipHop-Wettbewerb, der sich – samt der folgenden offiziellen Preisverleihung – steigender Beliebtheit erfreut.

Eingeladen zum Mitmachen sind Jugendliche aus NRW – sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen. Begleitend zum laufenden Wettbewerb bietet die Landesiniltiative kostenlose HipHop-Workshops für Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen an.

Weitere Informationen und Unterstützung zum Wettbewerb finden Sie unter www.loq.de.

Informationen und Beratung bei der Planung und Unterstützung bei der Durchführung von Projekten geben die jeweiligen Prophylaxefachkräfte vor Ort.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie deren Kontaktdaten finden Sie unter www.ginko-stiftung.de.

 
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