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FAQs zum Antragsverfahren

zur Förderung von Projekten in Lebenswelten nach §20a SGB V durch die Krankenkassen/-verbände in NRW

Voraussetzungen für eine Förderung

Welche Projektschwerpunkte werden erwartet?

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

Welche Qualifikationen muss der Leistungserbringer mitbringen?

Was kann innerhalb von Projekten gefördert werden?

Können Folgeprojekte gefördert werden?

Was sind Ausschlusskriterien für eine Förderung?

Gibt es einen Rechtsanspruch auf eine Förderung nach §20a SGB V?

Antragstellung

Wie erfolgt die Antragstellung?

Wie sollte ein Finanzplan aussehen?

Wie sollte ein Zeit-, Ablauf- oder Umsetzungsplan aussehen?

Wie soll der Antrag eingereicht werden?

Gibt es eine Abgabefrist für den Antrag?

Können auch Schulen, die Mitglied im Landesprogramm Bildung und Gesundheit sind, einen Antrag stellen?

Entscheidungsverfahren

Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags?

Wer entscheidet über die Förderung des Antrags?

Wann wird das Geld ausgezahlt?

Ablauf Förderung/Finanzen

Über welchen Zeitraum wird ein Projekt maximal gefördert?

Auf welchen Umfang kann sich die Förderung maximal belaufen?

Ist ein Eigenanteil zu erbringen?

Darf das Projekt gleichzeitig von einem anderen Fördergeber unterstützt werden?

Soll eine Dokumentation erfolgen?

Soll das Projekt evaluiert werden?

Wie werden die Fördergelder abgerufen?

Wie sichere ich die Nachhaltigkeit des Projektes?


Allgemein

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Wo gibt es Beispiele guter Praxis?

Voraussetzungen für eine Förderung

Welche Projektschwerpunkte werden erwartet??

Es werden Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten/Setting gefördert (z. B. Kita, Schule, Kommune / Quartier / ländlicher Raum), die geeignet sind, zu einer Verminderung sozial bedingter oder geschlechtsbezogener Ungleichheiten in Gesundheitschancen beizutragen. Hierbei ist zu beachten, dass ausschließlich primärpräventive Maßnahmen zur Verminderung von Gesundheitsrisiken entsprechend des Setting-Ansatzes der Gesundheitsförderung gefördert werden. Eine ganzheitliche gesundheitsförderliche Entwicklung von Lebenswelten im Sinne einer Kombination von verhältnis- und verhaltensorientierten Maßnahmen steht dabei im Fokus.

Für den kommunalen Raum bilden deshalb

  • die Förderung von Vernetzungsprozessen, insb. im Rahmen der Umsetzung integrierter Konzepte der Gesundheitsförderung und   des  Auf- und Ausbaus lebensweltübergreifender Präventionsketten,
  • die Beratung, Initiierung und partizipative Erarbeitung verhältnisorientierter Umgestaltungen,
  • die Organisation von Multiplikatorenschulungen
  • die Planung und Umsetzung zugehender Ansätze der Gesundheitsförderung im Sinne des Empowerments und
  • die Qualitätssicherung der Aktivitäten

förderfähige Schwerpunkte in Projekten. Die GKV können dabei keine öffentlichen Aufgaben übernehmen und nicht zu einer Regelfinanzierung kommunaler Angebote beitragen, sondern fördern nachhaltige Projekte für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.


Die einzelnen Förderkriterien finden Sie in Kapitel 4: „Setting-Ansatz nach § 20 Abs. 1 [neu: 20a] SGB V“ aus dem Leitfaden Prävention Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V ab Seite 27.

Es werden nur in Nordrhein-Westfalen durchgeführte Projekte gefördert.

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

Besonders alle Verantwortlichen einer nicht-betrieblichen Lebenswelt (z.B. öffentlicher Gesundheitsdienst, Jugendamt, Wohlfahrtsverbände), die die Bereitschaft zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation mitbringen, sind antragsberechtigt. Alle Institutionen bzw. Träger, deren Projektideen in nichtbetrieblichen Lebenswelten (Settings) auf die Themen Gesundheitsförderung und Primärprävention abzielen, sind ebenfalls antragsberechtigt. Dazu zählen beispielweise zahlreiche freie und gemeinnützige Initiativen und Organisationen, Vereine, Stiftungen, Wohlfahrtsverbände, Netzwerke etc.
Aus dem Antrag sollte hervorgehen, dass der Antrag von dem verantwortlichen Settingträger (z.B. Kommune, Träger) unterstützt und mitgetragen wird. Sportvereine können Antragsteller sein, wenn sie den Antrag gemeinsam mit der Kommune stellen. Darüber hinaus muss der Stadtsportbund/Kreisportbund über das Projekt informiert werden.

Wenn das Projekt im Setting Kommune oder Quartier durchgeführt wird, und der Antragsteller selbst nicht die Kommune ist, ist zumindest eine Kooperation mit bzw. die Einbindung der Kommune notwendig.  Hierfür ist ein entsprechender Nachweis vom Antragsteller zu erbringen (z.B. eine schriftliche Absichtserklärung des Gesundheitsamtes).

Der Antragsteller selbst muss nicht primär im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention tätig sein; wichtig ist jedoch, dass Kooperationspartner/Leistungserbringer am Projekt beteiligt sind, die in dem Feld aktiv sind und über entsprechende Erfahrung verfügen.

Einbindung bzw. Kooperation mit der Kommune ist in folgenden Fällen notwendig:

  • Sportvereine können Antragsteller sein, wenn sie den Antrag gemeinsam mit der Kommune stellen. Darüber hinaus muss der Stadtsportbund/Kreisportbund über das Projekt informiert werden.
  • Wenn das Projekt im Setting Kommune oder Quartier durchgeführt wird, und der Antragsteller selbst nicht die Kommune ist, ist zumindest eine Kooperation mit bzw. die Einbindung der Kommune notwendig.   
  • Wenn ein Antragsteller gleichzeitig Leistungserbringer in dem von ihm beantragten Projekts nach §20 a SGB V ist.

Welche Qualifikationen muss der Leistungserbringer mitbringen?

Die Durchführung von Maßnahmen nach dem Setting-Ansatz im Auftrag der Krankenkassen kann nur durch Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschluss mit Bezug zu Gesundheit und Prävention erfolgen.

Zudem sollten, insbesondere die Projektkoordinator*innen, über spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Prozess- und Projektmanagement verfügen.

Für die Durchführung von verhaltensbezogenen Maßnahmen der Primärprävention und Gesundheitsförderung sollte der Leistungserbringer den Anforderungen des Leitfadens Prävention für das jeweilige Handlungsfeld entsprechen bzw. von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert sein. Ist dies nicht der Fall, sind Zeugniskopien der externen Anbieter / Leistungserbringer beizufügen.

Was kann innerhalb von Projekten gefördert werden?

Es können sowohl Personalkosten als auch projektbezogene Sachkosten gefördert werden. Personalkosten können beispielsweise die Neueinstellung von Mitarbeitern aber auch Arbeitszeitaufstockungen bereits beschäftigter Mitarbeiter umfassen.

Grundsätzlich gilt, dass nur Aufwendungen gefördert werden können, die unmittelbar im Rahmen der Durchführung eines Projektes entstehen und nicht Aufgabe anderer Träger bzw. der Kommune sind. Bitte beachten Sie, dass Personalkosten nur zeitlich befristet für die Dauer des Projektes (Förderzeitraum) gefördert werden können.

Overheadkosten sind grundsätzlich nicht förderfähig. Sie können weder pauschalisiert noch aufgeschlüsselt beantragt werden. Projektbezogene Personal- und Sachkosten sind förderfähig und müssen im Finanzplan detailliert angegeben werden. Pauschalisierte Overheadkosten können allerdings als Eigenmittel ausgewiesen werden.

Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar und technische Hilfsmittel können nicht finanziert werden.

Bitte beachten Sie: Im Vorfeld entstehende Kosten, beispielsweise für die Erstellung des Antrags oder einer Projektskizze, können nicht übernommen werden.

Können Folgeprojekte gefördert werden?

Folgeprojekte können sich unter bestimmten Voraussetzungen um eine erneute Förderung bewerben: Wurde das Projekt in einem ersten Förderverfahren von den Krankenkassen/-verbänden in Nordrhein-Westfalen gefördert, so ist eine erneute Förderung möglich, wenn das Projekt im Antrag um neue Elemente erweitert wird und neue Prozesse zur Verhältnis- und Verhaltensänderung angestoßen werden.


Dauerfinanzierungen sind nicht möglich. Eine Förderung ist nicht möglich, wenn

  • eine Bestandsfinanzierung angestrebt wird oder
  • eine vorangehende Förderphase durch andere Fördergeber als durch die Krankenkassen/-verbänden in Nordrhein-Westfalen erfolgte.

    Was sind Ausschlusskriterien für eine Förderung?

    • Aktivitäten, die zu den Pflichtaufgaben anderer Einrichtungen oder Verantwortlicher gehören (z. B. die Suchtberatung durch entsprechende Beratungsstellen oder Suchtprophylaxebeauftragte)
    • isolierte, d. h. nicht in ein Gesamtkonzept eingebundene Maßnahmen externer Anbieterinnen und Anbieter
    • individuumsbezogene Abrechnung von Maßnahmen
    • Förderanträge, die nicht von der Einrichtung /dem Einrichtungsträger selbst gestellt werden
    • Forschungsprojekte / Screenings ohne Interventionsbezug,
    • Aktivitäten von politischen Parteien sowie parteinahen Organisationen und Stiftungen
    • Aktivitäten, die einseitig Werbezwecken für bestimmte Einrichtungen, Organisationen oder Produkte dienen
    • ausschließlich öffentlichkeitsorientierte Aktionen, Informationsstände (z. B. bei Stadtteil-, Schul- und Kita-Festen, in öffentlichen Bereichen) oder ausschließlich mediale Aufklärungskampagnen
    • berufliche Ausbildung und Qualifizierungsmaßnahmen, die nicht an das Projekt gebunden sind
    • Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar und technische Hilfsmittel
    • Regelfinanzierung von auf Dauer angelegten Stellen, z. B. in Beratungseinrichtungen
    • Angebote, die weltanschaulich nicht neutral sind

    Zudem werden Projekte nicht gefördert, wenn sie die im Antrag geforderten Aspekte nicht erfüllen. Auch können Folgeanträge, die keine erweiternden, neuen Elemente beinhalten, nicht berücksichtigt werden (Erstantrag muss über die Krankenkassen/-verbände gefördert worden sein.). Projekte, die einen Erstantrag stellen und sich bereits vor der Antragstellung in der Umsetzungsphase befinden, werden ebenfalls nicht gefördert.

    Das Kapitel 4: „Setting-Ansatz nach § 20 Abs. 1 [neu: 20a] SGB V“ aus dem Leitfaden Prävention Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes
    zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V
    stellt die Ausschlusskriterien ausführlich auf Seite 26 vor.

    Konkrete Beispiele für nicht förderfähige Projektinhalte sind:
    •    Aus-/Umbau Kantine
    •    Personalkosten Beratungsstelle
    •    Ausstattung mit Spiel-, Sport- und Freizeitgeräten
    •    Büromaterial

    Gibt es einen Rechtsanspruch auf eine Förderung nach §20a SGB V?

    Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Aus identischen oder ähnlichen Projekten bzw. Bewilligungen anderer Zuwendungsempfänger können keine Ansprüche abgeleitet werden.
    Die Förderung erfolgt freiwillig sowie im Rahmen und unter dem Vorbehalt ausreichender Haushaltsmittel.

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    Antragstellung

    Wie erfolgt die Antragstellung?

    Der Antragsteller ist grundsätzlich der Träger des Projektes. Für die Antragstellung ist das digitale Antragsformular zu nutzen. Projekte, die einen formlosen Antrag stellen, können nicht berücksichtigt werden.

    Mit jedem Antrag muss ein inhaltlich fundiertes und überzeugendes Konzept sowie ein detaillierter Finanzierungsplan eingereicht werden. Daneben sind auch ergänzende Unterlagen (z. B. Qualifikationen der Leistungserbringer) oder Stellungnahmen (für bestimmte Settings o.ä.) einzureichen. Diese ergänzenden Materialien können dem Anhang der E-Mail beigefügt werden, mit der der Antrag eingereicht wird. Die E-Mail ist an folgende Adresse zu richten: kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de.

    Während des Begutachtungsprozesses kann es möglich sein, dass weiterführende Informationen beim Antragsteller angefragt und nachgefordert werden.

     Sie werden gebeten bis zur Rückmeldefrist von Nachfragen zu Ihrem Antrag abzusehen.

    Antragssteller können sich vor der Einreichung von Anträgen von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit beraten lassen.

    Wie sollte ein Finanzplan aussehen?

    Einen Musterfinanzplan finden Sie hier.


    Wie sollte ein Zeit-, Ablauf- oder Umsetzungsplan aussehen?
    Ein Beispiel für einen Zeit-, Ablauf- oder Umsetzungsplan finden Sie hier.

    Wie soll der Antrag eingereicht werden?

    Der Antrag kann über das digitale Antragsformular per Scan (mit Unterschrift) an folgende E-Mail Adresse geschickt kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de oder auch auf dem Postweg eingereicht werden:

    Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
    z. Hd. FG 21 Prävention und Gesundheitsförderung / Prüfstelle Prävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten
    Gesundheitscampus 10
    44801 Bochum

    Wichtig ist, dass der Antrag vom Antragssteller bei Einreichung unterschrieben ist.

    Wenn Sie uns Ihren Antrag und die dazugehörigen Unterlagen per E-Mail zukommen lassen, ist eine zusätzliche Zusendung per Post nicht notwendig.

    Gibt es eine Abgabefrist für den Antrag?

    Sie können jederzeit einen Antrag einreichen. Wichtig für Sie sind jedoch die Antragsfristen, damit Sie wissen, wann Sie ungefähr eine Rückmeldung zu Ihrem Projektantrag erwarten können. Die Fristen sind unverbindlich und sollen eine Orientierung für das Antragsverfahren darstellen.

    Bevorstehende Antragsfristen 2019:

    - 30. April 2019

    - 31. Juli 2019

    - 31. Oktober 2019

    Berücksichtigen Sie bitte diese Fristen auch in Ihren Anträgen, wenn Sie z. B. Ihren Projektstart o. ä. planen.

    Können auch Schulen, die Mitglied im Landesprogramm Bildung und Gesundheit sind, einen Antrag stellen?

    Schulen aus dem Landesprogramm Bildung und Gesundheit (BuG) richten ihre Anträge an BuG.
    Sofern die antragstellende Schule Mitglied im Landesprogramm BuG ist, der Antrag aber dennoch bei der Prüfstelle Prävention in nicht-betrieblichen Lebenswelten gestellt wird, erfolgt nach Rücksprache mit dem Antragsteller eine Weiterleitung an die Landeskoordinatorin von Bildung und Gesundheit.

     

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    Entscheidungsverfahren

    Wie lange dauert die Bearbeitung eines Antrags?

    Die Bearbeitungsdauer eines Antrags hängt von der Anzahl der eingehenden Anträge sowie der jeweiligen Antragsqualität ab. Während des Begutachtungsprozesses des Projekts kann es notwendig sein, dass ergänzende Informationen beim Antragsteller angefordert werden. Dies kann den Prozess verlängern.

    Wer entscheidet über die Förderung des Antrags?

    Über die Anträge entscheidet die Arbeitsgruppe Lebenswelten bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Krankenkassen/-verbände in Nordrhein-Westfalen (Partner der Landesrahmenvereinbarung in NRW).

    Wann wird das Geld ausgezahlt ?

    Das genaue Verfahren wird mit dem Antragssteller festgelegt.

     

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    Ablauf der Förderung/Finanzen

    Über welchen Zeitraum wird ein Projekt maximal gefördert?

    Projekte können in der Regel bis zu 3 Jahren gefördert werden. Anschließend ist für die Weiterführung mit eigenen Ressourcen Sorge zu tragen (Nachhaltigkeit).
    Eine erneute Beantragung von Fördermitteln ist ggf. unter der Voraussetzung möglich, dass das bestehende Projekt um neue Elemente erweitert wird und neue Prozesse zur Verhältnid- und Verhaltensänderung angestoßen werden.

    Auf welchen Umfang kann sich die Förderung maximal belaufen?

    Die Höhe der Förderung richtet sich grundsätzlich nach Art und Umfang des geplanten Projektes (inklusive Maßnahmen). Projekte zum Aufbau/ Ausbau einer integrierten kommunalen Strategie der Prävention und Gesundheitsförderung können einen maximalen Förderumfang von 250.000 Euro bei einer Projektlaufzeit von drei Jahren haben. Davon dürfen die Personalkosten der Koordinierungsstelle nicht mehr als 50.000 Euro im Jahr betragen. Das Fördervolumen muss immer im guten Verhältnis zur Anzahl der erwartbaren zu erreichenden Personenzahl stehen.

    Ist ein Eigenanteil zu erbringen?

    Ja, Eigenmittel sind einzubringen und im Finanzplan kenntlich zumachen. Eine Mindestgrenze für Eigenmittel gibt es nicht.
    Eigenmittel können beispielsweise Sachmittel oder Personalkosten sein (z. B. Räume, technische Ausstattung). Sie sollten in Relation zur beantragten Fördersumme eine angemessene Höhe aufweisen.


    Darf das Projekt gleichzeitig von einem anderen Fördergeber unterstützt werden?

    Eine Doppelfinanzierung unterschiedlicher Fördergeber für ein Projekt ist nicht möglich.
    Jedoch können Teilaspekte eines Projekts von einem Fördergeber finanziert und andere Teilbereiche im Rahmen der Projektförderung in Lebenswelten nach § 20a SGB V durch die Krankenkassen/-verbände in NRW unterstützt werden. Inhaltlich darf es bei den auf unterschiedlichen Wegen finanzierten Bereichen keine Überschneidungen geben und sind im Finanzplan entsprechend auszuweisen.

    Sollte eine Dokumentation des Projekts erfolgen?

    Ja, das Projekt muss in angemessener Weise dokumentiert werden. Der Umfang der Dokumentation hängt von Projektgröße und -umfang ab.

    Sollte das Projekt evaluiert werden?

    Ja, das Projekt muss evaluiert werden. Auch hier hängt der Umfang der Evaluation von Projektgröße und -umfang ab.

    Wie werden die Fördergelder abgerufen?

    Die Fördersumme wird in Raten (Anzahl individuell) von der federführenden Krankenkasse ausgezahlt. Für die Zahlung stellt der Förderempfänger eine Zahlungsanforderung über den Teilbetrag mit den (Original-)Belegen und der Angabe der Kontoverbindung an die federführende Krankenkasse. Für die letzte Rate wird zusätzlich ein Verwendungsnachweis bzw. eine detaillierte Ausgabenaufstellung vorgelegt, in dem/der alle entstandenen Kosten aufgeführt sind.

    Muss nach dem Projektabschluss ein Verwendungsnachweis erbracht werden?

    Ja. Nach Ablauf des Vorhabens müssen die entstandenen Kosten durch einen Sachbericht und durch Belege nachgewiesen werden. Zudem ist eine Projektdokumentation zu erstellen.

    Wie sichere ich die Nachhaltigkeit des Projektes?

    Bitte denken Sie die Fortführung der Maßnahmen nach Projektende bereits bei der Antragstellung mit: über z. B. langfristige Finanzierung, Veränderungen im Setting, Etablierung von Angebotsstrukturen, Bildung eines Arbeitskreises, Einsatz von Multiplikatoren.

     

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    Allgemeine Fragen

    An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

    Für Fragen nutzen Sie bitte die E-Mail Adresse kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de.

    Für eine erste telefonische Beratung erreichen Sie die Lotsenstelle unter 0234 91535-2107.

    Wir bieten ebenfalls persönliche Beratungen vor Ort zur Antragstellung an.                                                                                          Für weitere Informationen zu diesem Angebot wenden Sie sich im ersten Schritt bitte an die Lotsenstelle unter der Telefonnummer 0234 91535-2107.

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