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Glossar B-Teams

B-Team
Das Beteiligungsteam setzt sich aus einer Lehrperson und etwa fünf Schülerinnen und Schülern möglichst aller Klassen der 7. Jahrgangsstufe zusammen. Es vertritt die Interessen der Lehrer- und Schülerschaft und versucht diese in schulinterne Prozesse mit einzubeziehen. Der Schwerpunkt der Arbeit des B-Teams bezieht sich auf Prozesse der Gesundheitsbildung und -förderung in der Schule.

Gesundheit
„Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“ (World Health Organization, 1948).

Gesundheitsförderung
Die Gesundheitsförderung an Schulen bezeichnet einen komplexen Prozess mit dem Ziel, Gesundheitsressourcen, -potenziale und -wissen aller Beteiligten zu fördern. Dabei ist es laut WHO (1986) ein weiteres Ziel, ein hohes „Maß an Selbstbestimmung über […] Gesundheit zu ermöglichen und […] [Menschen] damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen“.

Gesundheitskompetenz
Gesundheitskompetenz wird als „[...] wissensbasierte Voraussetzung für eine gesundheitsförderliche Lebensführung“ (Abel & Bruhin, 2003) verstanden und primär über Kultur, Erziehung und Bildung vermittelt bzw. weitergegeben.

Lebenswelt
Die Lebenswelt bezeichnet das persönliche Umfeld, in der sich das Leben eines Individuums abspielt. Dabei können unterschiedliche Lebenswelten für ein Individuum bestehen. Gemeint sind Lebenswelten wie beispielsweise Familie, Schule, Peers usw.
 
Partizipation
Partizipation meint die aktive Einbeziehung der Menschen in gesellschaftliche oder gesundheitliche Entscheidungsprozesse. Sie unterstützt die Selbstbestimmung – auch in Gesundheitsfragen wirkt sie sich positiv auf die Teilnahme an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung aus. Nur wenn sich die Menschen beteiligt fühlen und die Maßnahmen ihren Bedürfnissen entsprechen, werden sie die Angebote auch an- nehmen.

Prävention
Prävention „[...] ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern“ (Bundesministerium für Gesundheit, 2015).

Projektmanagement
Umfasst alle relevanten organisatorischen Prozesse (Aufgabenverteilung, Führungstechniken, zur Verfügung stehende Mittel usw.), die für die Ausführung und Optimierung eines Projekts von Nöten sind.

Setting
Unter Setting werden unterschiedliche soziale und/oder räumliche Handlungs- und Lebensräumen verstanden, die einen maßgeblichen Einfluss auf bestimmte Personengruppen haben und in denen die Voraussetzungen z. B. von Gesundheit aktiv gestaltet werden können. Settings bestehen somit aus Personen oder Personen- gruppen, die innerhalb des Settings spezifische Rollen einnehmen.
Typische Settings sind Schulen oder die Familie (alltäglicher Lebensraum).


Verhaltensprävention
Die Verhaltensprävention zielt auf das individuelle Gesundheitsverhalten Einzelner ab. Ziel der Verhaltensprävention ist es demnach, durch z. B. Information oder Aufklärung potenzielle Risikofaktoren im persönlichen Lebensstil zu beeinflussen, in dem der Einzelne dazu motiviert wird, Risiken zu vermeiden und sich gesundheits- förderlich zu verhalten. Zur Verhaltensprävention zählen Maßnahmen wie Rauchentwöhnungskurse oder Rückenschule.
 

Verhältnisprävention
Die Verhältnisprävention zielt in Abgrenzung zur Verhaltensprävention auf die Lebensbedingungen in bestimmten Lebensumfeldern ab. Ziel der Verhältnisprävention ist es demnach, Lebensbedingungen so zu gestalten, dass sie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben bzw. dass Risiken reduziert werden. Sie richtet sich an das persönliche, berufliche oder strukturelle Umfeld und kann z. B. von Rahmenbedingungen abhängig sein, wie ein Rauchverbot an Schulen.

Literaturverzeichnis

[1] Bundesministerium Arbeit Soziales Gesundheit und Konsumentenschutz Österreich: Gesundheit, https://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit_und_Gesundheitsfoerderung#f0, (26.10.2018)

[2] Fonds Gesundes Österreich: Gesundheitsförderung, http://fgoe.org/glossar/gesundheitsfoerderung, (23.07.2018)

[3] Abel T., Bruhin E., (Hrsg.): Health Literacy/ Wissensbasierte Gesundheitskompetenz., Schwabenstein a. d. Selz, Peter Sabo, 2003.

[4] Fonds Gesundes Österreich: Partizipation, http://fgoe.org/glossar/partizipation, (24.07.2018)

[5] Bundesministerium für Gesundheit: Prävention https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/praevention.html, (26.10.2018)

[6] Fonds Gesundes Österreich: Setting, Settings, Lebenswelten, Settingansatz http://fgoe.org/glossar/setting, (24.07.2018)

[7] Fonds Gesundes Österreich: Verhältnis- und Verhaltensprävention, http://fgoe.org/glossar/verhaeltnis_verhaltenspraevention, (24.07.2018)

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