dummy
Sie befinden sich hier:

Funktionen:
 
Schrift vergrößern
Schrift normal
Schrift verkleinern
Seite drucken
Link verschicken
Kontakt
Sitemap
Suchfunktion:

Navigation:
Inhalt:

Prävention NRW

Eine Investition in Lebensqualität

Viele Wege führen nach Rom, häufig aber nicht auf dem kürzesten Weg, und oft genug laufen Straßen auch parallel. Diese Situation kennzeichnet auch die Prävention und Gesundheitsförderung. Damit die vielen verschiedenen Projekte, Programme und Initiativen nicht nur mit dem selben Ziel, sondern auch gemeinsam arbeiten, wurde von der Landesgesundheitskonferenz im Dezember 2005 das Präventionskonzept NRW verabschiedet.

Unter dem Dach des Präventionskonzepts werden die Akteure im Gesundheitswesen zusammengeführt. Die Partner im Gesundheitswesen sollen sich an diesem Konzept ausrichten. Bereitschaft zu gemeinsamen Initiativen, abgestimmtes Handeln und zielgerichtetes Einsetzen der vorhandenen Mittel sollen die Projekte effektiver und noch erfolgreicher machen.

Das anspruchsvolle Ziel, zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung zu kommen, wird sich nur dann realisieren lassen, wenn alle Initiatoren gemeinsam an der Umsetzung des Präventionskonzeptes arbeiten.

Fünf Landesinitiativen

Zurzeit gibt es fünf Landesinitiativen: "Leben ohne Qualm", "Gesundheit von Mutter und Kind", "Prävention von Übergewicht bei Kindern" und "Sturzprävention bei Senioren" sowie "Starke Seelen: Erhalt und Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in NRW" heißen die Schwerpunkte, die nachhaltig die Gesundheit der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens fördern sollen.

Die Landesinitiativen wollen in diesen Themenfeldern neue Akzente setzen und Projekte realisieren. Dabei ist eine Verknüpfung der einzelnen Schwerpunkte sinnvoll und erwünscht, etwa der Initiativen "Leben ohne Qualm" und "Gesundheit von Mutter und Kind".

Vernetzung und Austausch

Die Möglichkeiten und Vorteile, die sich aus einer landesweiten Konzeption ergeben, sollen mit den Spielräumen und Umsetzungsmöglichkeiten der lokalen Ebene zusammengeführt werden. Durch die Bündelung der Projekte unter dem Dach der einzelnen Initiativen können diese mit Blick auf das Ganze flexibel den jeweiligen lokalen Besonderheiten und Strukturen angepasst werden.

Dank Transparenz und Vernetzung kann künftig die Qualität einfacher als bisher sichergestellt werden. Hier bietet das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) den Akteuren in den Kommunen Beratung und Unterstützung an.

Prävention muss früh einsetzen

Demografische und soziostrukturelle Veränderungen erfordern ein deutlich verstärktes Engagement in der Prävention und Gesundheitsförderung. Diese muss im Kindes- und Jugendalter beginnen. Deshalb ist es wichtig, Initiativen für diese Altersgruppe in zentralen Themenfeldern zu unterstützen. Dazu gehören z.B. die Förderung des Nichtrauchens ebenso wie die Gesundheit von Mutter und Kind.

Es gilt aber auch, die körperliche und seelische Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten. Präventive und gesundheitsfördernde Angebote müssen sich also ebenfalls an ältere Menschen richten: Für sinnvolle Prävention gibt es keine Altersgrenze. Sie kann bei Senioren nicht nur die Lebensqualität verbessern, sie kann auch dazu beitragen, im Akut-, Rehabilitations- und Pflegebereich Aufwendungen zu begrenzen. So können beispielsweise durch eine durchdachte Gestaltung des Wohnumfeldes Unfälle vermieden und die Selbstständigkeit erhalten werden.

Bei allen Planungen werden geschlechtsspezifische Aspekte der Gesundheit beachtet und bei den Umsetzungen und Maßnahmen entsprechend berücksichtigt.

Download

Die vollständige Fassung der überarbeiteten Handlungsgrundlage für das Präventionskonzept NRW steht Ihnen hier auf 39 Seiten zum Download zur Verfügung:

Fusszeile
Zusatzinformationen:
Aktuelles

Überarbeitete Handlungsgrundlage für das Präventionskonzept NRW

Die Handlungsgrundlage für das Präventionskonzept Nordrhein-Westfalen – Eine Investition in Lebensqualität, das im Jahr 2005 durch die Entschließung der 14. Landesgesundheitskonferenz verabschiedet wurde, gibt es in einer aktualisierten und erweiteren Form. Ein Redaktionsteam aus Vertretern des Vorbereitenden Ausschusses und der Landesinitiativen des Präventionskonzeptes hat die Handlungsgrundlage auf der Basis der bisher gemachten Erfahrungen aktualisiert und konkretisiert, Grundlagen und Strukturen beschrieben und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit und Entwicklung benannt.
pdf-Version zum Herunterladen

Anregungen willkommen

Das Präventionskonzept NRW wird fortgeschrieben. Ihre Anregungen und Anmerkungen zum Konzept sind deshalb ebenso willkommen wie Ihre Ideen zu Maßnahmen und Projekten der Landesinitiativen. Bitte senden Sie eine Mail an die Redaktion

Ende des Inhaltsbereiches
Zum Hauptmenü springen