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Das Evidenz-Portal des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Wirksamkeit selbst recherchieren

In den USA, Großbritannien, Australien und Kanada werden bereits in größerem Umfang gesundheitsrelevante Fragestellungen nach etablierten Verfahren der Literaturanalyse bearbeitet. Wir möchten versuchen, den Zugang zu diesem Angebot für deutschsprachige Interessenten besser nutzbar zu machen.

Dabei soll gezeigt werden, welche Einrichtungen in diesem Feld arbeiten, wie Arbeitsweise und Ergebnisse aussehen und vor allem, wie man an die veröffentlichten systematischen Literaturanalysen gelangen kann, um sie für die eigene Arbeit zu nutzen.

Allerdings sind die beurteilten Maßnahmen überwiegend im angelsächsischen Raum angesiedelt. Die Frage der Übertragbarkeit auf hiesige Gegebenheiten ist grundsätzlich offen.

Auch der Komplexität von Gesundheitsförderung in Lebenswelten wird nicht immer Rechung getragen. Ebenso wird man häufig mit ungenügender oder widersprüchlicher Evidenz für die Wirksamkeit von Maßnahmen konfrontiert. Gemeinsam ist allen Initiativen, dass auf die beste derzeit verfügbare Evidenz zurückgegriffen werden muss. Maßnahmen und Programme, die nicht evaluiert werden und über die nicht publiziert wird, werden naturgemäß in den Literaturanalysen nicht berücksichtigt.

Literaturanalysen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung - internationale Quellen

Cochrane Library (Health promotion & Public Health Field)

Die Cochrane Collaboration ist die am längsten etablierte Einrichtung im Bereich der evidenzbasierten Medizin. Ende der 90er Jahre hat sich ein spezieller Bereich zu Gesundheitsförderung und Öffentlicher Gesundheit (Health Promotion and Public Health Field) innerhalb des Netzwerkes entwickelt. mehr

Health Evidence Network (HEN)

Das HEN ist ein noch relativ junges Projekt beim Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Europa. Zielgruppe sind gesundheitspolitische Entscheidungsträger. Ausgangspunkt und Initiative für eine Literaturanalyse ist immer eine ganz konkrete Fragestellung, die von Interessenten an das Netzwerk herangetragen werden kann. mehr

EPPI Centre (Evidence for Policy and Practice Information and Co-Ordinating Centre)

Das EPPI-Centre, ein sozialwissenschaftliches Zentrum an der Universität London, arbeitet eng mit dem Bereich Öffentliche Gesundheit (Public Health Field) der Cochrane Collaboration zusammen. Gesundheitsförderung (health promotion) hat sich in den letzten Jahren zu einem Arbeitsschwerpunkt entwickelt. mehr

NICE Public Health Guidance

NICE ist ein nationales Zentrum in Großbritannien, das sich als Leitstelle für Öffentliche Gesundheit, Gesundheitstechnologie und klinische Medizin versteht. mehr

Community Guide

Der "Guide to Community Preventive Services" ist eine von den US-amerikanischen "Centers for Disease Control" einberufene unabhängige Einrichtung. Ziel ist es, bevölkerungsbezogene Interventionen und Gesundheitsförderungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. mehr

EPHPP (Effective Public Health Practice Project, Stadt Hamilton, Kanada)

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine kanadische Initiative, die seit 1999 Kurzfassungen (summary statements) von bereits existierenden Literaturanalysen zur Wirksamkeit von gesundheitsbezogenen Interventionen erstellt. mehr

health-evidence.ca

Diese kanadische Initiative wurde unter Einbeziehung der späteren Nutzer - Entscheidungsträger im Bereich der öffentlichen Gesundheit - entwickelt. Primäres Ziel ist es, eine zeitsparende Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu liefern. Allerdings werden hier selbst keine Literaturanalysen erstellt. mehr

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Zusatzinformationen:
Aktuelles

Planungshilfe für die GBE
"Schritte zu einer kleinräumigen Gesundheitsberichterstattung für Nordrhein-Westfalen. Anregungen für die kommunale Praxis am Beispiel Kinder- und Jugendgesundheit" ist der Titel einer Planungshilfe, in der eine Forschergruppe der Ruhr-Universität Bochum die Möglichkeiten und Nutzen einer Zusammenführung der kommunalen Gesundheits- und Sozialberichterstattung auf Stadtteilebene analysiert hat. Die Ergebnisse sind in einer Arbeitshilfe für die kommunale Praxis der kleinräumigen Sozial- und Gesundheitsberichterstattung aufbereitet worden.
Die Planungshilfe als Download

Evidenzanalyse zum Thema Mutter-Kind-Gesundheit verfügbar

Ab sofort ist auf den Seiten von Prävention NRW eine Evidenzanalyse zum Thema Mutter-Kind-Gesundheit eingestellt. Behandelte Aspekte sind "Schwangerschaft und Geburt" sowie "Mutter- und Kind-Fürsorge während und nach der Geburt". Damit sind zu den Landesinitiativen "Leben ohne Qualm", "Mutter-Kind-Gesundheit" sowie "Übergewicht bei Kindern" jetzt Evidenzanalysen verfügbar. Zur Evidenzanalyse

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