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Hintergründe & Ziele

Die Ausgangssituation

Die Säuglingssterblichkeit im zeitlichen und (inter-) nationalen Vergleich ist ein Indikator für die allgemeine Qualität der Lebensverhältnisse und der medizinischen Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen. Die Situation in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich mit anderen Bundesländern nicht befriedigend: Seit der ersten Landesinitiative sind zwar sowohl die Zahl der Sterbefälle im ersten Lebensjahr insgesamt, als auch der Fälle des Plötzlichen Säuglingstods (SIDS) gesunken.

Allerdings setzte sich diese Entwicklung in den letzten Jahren nicht fort; Nordrhein-Westfalen schneidet im Vergleich zu den Daten in anderen Bundesländern schlecht ab. Eine nachhaltige Senkung der Säuglingssterblichkeit ist daher ein Schwerpunkt der Landesinitiative und soll durch ein Handlungskonzept mit verschiedenen Interventionssträngen erreicht werden.

Die Ziele der Landesinitiative

Die Initiative greift konkrete Probleme in Zusammenhang mit der mütterlichen und kindlichen Gesundheit auf, in denen Risiken und Defizite zu erkennen sind und Handlungsbedarf besteht.

Im Verlauf von Schwangerschaft, Geburt, Neugeborenenalter und späterem Säuglingsalter sind die Gesundheit von Mutter und Kind eng miteinander verknüpft. Aufeinander abgestimmte gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen sind in all diesen Abschnitten von besonderer Bedeutung. Eine integrierte medizinische Versorgung in den Übergangsbereichen der Versorgungsstrukturen und die Anbindung an soziale Versorgungssysteme sind gerade in Problemlagen notwendig.

Eine Verzahnung der Landesinitiative für die Gesundheit von Mutter und Kind mit anderen Landesinitiativen, wie "Leben ohne Qualm" oder "Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter" wird deshalb Bestandteil der geplanten Maßnahmen sein.

Ziele der Landesinitiative sind, Gesundheitsförderung und Prävention in der Schwangerschaft und im frühen Kindesalter zu verbessern. Dies geschieht unter Einbeziehung wichtiger Multiplikatorengruppen wie Ärztinnen und Ärzten, Hebammen, Krankenhäuser und weiterer (kommunaler) Institutionen und Personen, die mit der Gesundheitsfürsorge von Kindern betraut sind.

Erklärtes Ziel ist außerdem, die Säuglingssterblichkeit in NRW zu senken: Auf der Grundlage der Hauptursachen - kurze Schwangerschaftsdauer und Untergewicht sowie plötzlicher Säuglingstod und dem Faktor ausländische Staatsangehörigkeit des Kindes - lässt sich für NRW ein Präventionspotenzial benennen, das zur Senkung führen kann. Hierbei soll der aktuelle Bundesdurchschnitt erreicht werden.

Auch für spätere Lebensphasen setzt sich die Landesinitiative Ziele. So sollen die Teilnahmequoten an den Untersuchungen U8/U9 verbessert werden.

Die Zielgruppen der Landesinitiative

Zielgruppen der Landesinitiative sind Schwangere, Eltern von Säuglingen und weitere Bezugspersonen (Großeltern, Babysitter etc.).

Die Landesinitiative benennt aber nur die Mütter im Titel, da ihnen durch die Schwangerschaft und potenzielle Stillfähigkeit eine besondere Rolle und zusätzliche Verantwortung zukommt. Natürlich sind Väter wie auch das sonstige familiäre Umfeld hier ebenfalls als Partner und Fürsorgende gefordert. Die Landesinitiative hat auch die besondere Situation von Kindern alleinerziehender Mütter und Väter aus sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten zu berücksichtigen und dabei auch die Lebens- und die gesundheitliche Situation des alleinerziehenden Elternteils zu reflektieren.

Um Projektinhalte und Maßnahmen zu transportieren und in kommunale Lebenswelten und Ansprachesituationen zu übertragen, werden Multiplikatoren und einschlägige Berufsgruppen angesprochen. Weitere Zielgruppen ergeben sich aus spezifischen Inhalts- und Programmelementen.

Ergänzende Information über die Landesinitiative enthält das Handlungskonzept vom 27.10.2005:

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Zusatzinformationen:
Aktuelles

Interesse an den Materialien der Landesinitiative? Wenn Sie Fragen zu den Materialien oder deren Bezugsbedingungen haben, wenden Sie sich bitte per Email an das LZG.NRW.

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Gesundheitsinformationen durch Videospots
Die Landesinitiative bietet Ihnen Informationen zu den wichtigsten Themen des Präventionskonzepts Nordrhein-Westfalen als Videospots an.
Die Filme sind zwischen drei und vier Minuten kurz und leicht verständlich. Sie können sie direkt am Bildschirm anschauen, herunterladen oder als DVD bestellen.

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