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Neues aus Prävention und Gesundheitsförderung

10 Jahre „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ in NRW

Erfolgreicher Einsatz für eine gesunde Lebensweise von Kindern: Der „Anerkannte Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“, ein Angebot der gesetzlichen Krankenkassen und der Landesregierung Nordrhein-Westfalens in Kooperation mit dem Landessportbund NRW, feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Insgesamt 284 „Anerkannte Bewegungskindergärten mit dem Pluspunkt Ernährung“ wurden seit Beginn ausgezeichnet, weil sie besondere Konzepte rund um Bewegung und Ernährung wirkungsvoll in ihren Kita-Alltag integriert haben.

 

Den Beginn der Gemeinschaftsinitiative ebnete der Zusammenschluss von zwei erfolgreichen Programmen: Dem „Anerkannten Bewegungskindergarten des Landessportbundes NRW“, der als Schwerpunktthema in das Programm „NRW bewegt seine KINDER!“ fest eingebunden ist und dem „Pluspunkt Ernährung“ der gesetzlichen Krankenkassen in NRW.

 

Das Angebot greift den Wunsch der Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalens auf, in Kindergärten und Schulen unterstützende Strukturen zur Gesundheitsförderung und Prävention aufzubauen. Der „Anerkannte Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ ist ein wesentlicher Bestandteil der Landesinitiative „Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter“ des 2005 vereinbarten „Präventionskonzept Nordrhein-Westfalen – eine Investition in Lebensqualität“. Weil Ernährung, Bewegung und Sport einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden leisten, unterstützt die Landesregierung die Initiative von Beginn an.

Die erhobenen Daten aus den Schuleingangsuntersuchungen in NRW verdeutlichen den Handlungsbedarf nach wie vor. 2015 waren mehr als sechs Prozent der Kinder übergewichtig, fast fünf Prozent adipös. Und die stark übergewichtigen Kinder werden immer schwerer. Im Kindergartenalter lässt sich dieser unerfreulichen Entwicklung meistens noch rechtzeitig gegensteuern. Dies belegen auch die Ergebnisse der Evaluation des Projektes von 2007-2011 durch die Sporthochschule Köln. Zwischen 2011 bis 2017 wurden rund 100 Schulungen durchgeführt. Mit dem Projekt werden jährlich ca. 18.000 Kinder und deren Familien angesprochen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig, das Projekt für die Kinder und deren Familien ist.

 

In den beteiligten Bewegungskindergärten, die untereinander oftmals von einer Vernetzung profitieren, gibt es feste „Bewegungsregeln“ wie zum Beispiel die Reduzierung von Tischen und Stühlen in der Einrichtung zu bestimmten Uhrzeiten. In einer Kita mit dem Zertifikat „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ werden feste „Ernährungsregeln“ kindgerecht gelebt – beispielsweise steht den Kindern ein tägliches Angebot an Obst, Gemüse und energiefreien Getränken zur Verfügung. Es wird ausgewogen gefrühstückt und Zwischenmahlzeiten eingeplant. Der Umgang mit Süßigkeiten, besonders zu den Geburtstagen in der Kita, ist ein weiteres wichtiges Thema – und dies vor allem in Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Die Projektträger bieten den teilnehmenden Kitas außerdem immer wieder motivierende Zusatzaktionen an. So konnten die Kitas im Rahmen eines Rezeptwettbewerbs ihre leckersten Ideen zu ausgewogenen Zwischenmahlzeiten der Kitas einreichen. Die Grundlagen für die praktische Umsetzung bewusster Kinderernährung und Ernährungsbildung werden in standortnahen Fortbildungen für die pädagogischen und hauswirtschaftlichen Kräfte der Einrichtungen vermittelt. Im Rahmen einer zweitägigen Schulung erarbeiten die Erzieherinnen und Erzieher unter Anleitung speziell qualifizierter Oecotrophologinnen und Diätassistentinnen praxistaugliche Konzeptionen für ihren Kindergartenalltag.

Die Ernährungsfachkräfte des Angebotes unterstützen die Kitas mit kostenfreien Elternveranstaltungen zu einem breiten Themenspektrum von A wie Alltägliche Essenssituationen, über P wie Prägung des Essverhaltens bis Z wie Zwischenmahlzeiten.

 

Weitere Informationen und Anregungen finden Sie  unter:

www.bewegung-plus-ernaehrung.de

Quelle: BKK-Landesverband NORDWEST, 13.02.2018

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